Günstige Arbeitskraftabsicherung für körperlich Tätige

PLC 18/09/2015 BU,Arbeitskraft,Handwerker,körperlich Tätige

Eine Arbeitskraftabsicherung wird zunehmend wichtiger, da immer häufiger Arbeitnehmer ihre Arbeitsfähigkeit einbüßen. 

Die gesetzlichen Leistungen in Form einer Erwerbsminderungsrente reichen hier nicht aus (man erhält bei der vollen EmR gerade mal 30-36% seines Einkommens). Zudem sinken jährlich die Fälle, wo die Erwerbsminderungsrente seitens der Deutschen Rentenversicherung bewilligt wird. Ob ein kaufmännischer Beruf, oder ein körperlich intensiver Beruf - Risiken für einen langfristigen Arbeitsausfall sind bei beiden gegeben.
Nur hier kommt das nächste Dilemma für die körperlich Tätigen: Durch den Wettbewerb unter den Versicherern wurden in den vergangenen Jahren zwar die Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung stetig verbessert, für viele Berufe wurden diese aber auch unerschwinglich!
Man kann ein bisschen überzeichnet die Einstufung in zwei große Risikogruppen vornehmen:
Auf der einen Seite die "guten" Berufsgruppen die hierdurch stetig günstiger wurden und die "schlechten" Berufe, die auf der anderen Seite in den vergangenen 10 Jahren immer teurer wurden!
Die Zahlen von Morgan & Morgan hinsichtlich der Beitragsentwicklung bringen es gut auf den Punkt:

Kaufm. Angestellte zahlten zwischen 2005-2015: nur noch 70% des Beitrages,
Straßenbauer im Vergleich zwischen 2005-2015: 274% des Beitrages

Somit sind für viele Berufe (und dazu gehören rund 6,8 Millionen Berufstätige Menschen in Deutschland) die BU- Absicherungen schlicht nicht mehr bezahlbar (siehe Beispiel Grafik mit Berufskraftfahrer, häufigster Beruf in Deutschland).

 

Bis zu einer Beitragshöhe von 50 Euro könnten sich die meisten Handwerker anfreunden und wären bereit diesen monatlich zu zahlen. Dreistellig sprengt im Verhältnis zu den monatlichen Einkünften ganz klar das Budget!
Dies erklärt sicher auch, warum viele körperlich Tätige gar keine Absicherung haben, oder eine mit extrem niedriger Leistung (im Durchschnitt lediglich 500€ mtl. Rente ).
In unseren rund 20 Jahren Beratertätigkeit sehen wir dies sehr häufig. Damit ist keinem so wirklich geholfen, wenn er seine Arbeitskraft verliert und auf das Geld angewiesen ist. Gerade Selbstständige, die in den meisten Fällen gar keine Ansprüche aus der gesetzlichen Grundversorgung haben stehen ohne eine ausreichende private Vorsorge blank da.

Krperwerte-BildSeit Kurzem gibt es hierfür Abhilfe. Ernst zunehmende Alternativen, die gerade für Handwerker, Krankenschwestern, Kellner, Kurierfahrer uvm. sogar vielleicht viel passender sind und als Wichtigstes: auch bezahlbar sind!
Sogenannte Körperschutzpolicen (oder Grundfähigkeitsabsicherungen), Multi-Risk-Lösungen und spezielle Invaliditätsabsicherungen machen hier finanzierbare Beiträge möglich.

Bei der Körperschutzabsicherung ist der Leistungsauslöser relativ einfach benannt: Sobald der Versicherte eine Grundfähigkeit einbüßt - wie das Benutzen einer Hand- wird die monatlich vereinbarte Rente gezahlt (siehe Bild rechts).

Diese Absicherungsalternativen sind nicht ein vollwertiger Ersatz für eine viel teurere BU- Absicherung, da beispielsweise die Psyche nicht versichert ist.
Allerdings sind diese Kompromisse für viele körperlich Arbeitende gerne anzunehmen.
Bei Multi-Risk-Tarifen sind zudem innere Erkrankungen an Organen wie Krebs versichert und führen zur Auszahlung der versicherten mtl. Rente - i.d.R. sogar lebenslang.

Derzeit gibt es rund ein Dutzend Versicherer die alternative Lösungen zur BU anbieten. Hier muss die Qualität und das Leistungsspektrum genau unter die Lupe genommen werden.
Wenn Sie hierzu Fragen haben oder Hilfe bei der Auswahl benötigen helfen wir Ihnen gerne:

TriFormance eine Marke von
PL – Consulting
Linprunstraße 49, 80335 München

Telefon:             +49 8932654558
E-Mail:               info@triformance.de
Homepage:       www.triformance.de

Eine Übersicht über die 100 teuren, wie "riskanten" Berufe (für die eine Alternative wichtig ist) finden Sie hier:
100-Risikoberufe-fuer-BU.pdf

Tags zu diesem Artikel:

HandwerkerBUGrundfähigkeitAlternativenArbeitskraftUnfallMulti-RiskErwerbsunfähigkeitErwerbsminderungsrente

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