Vermögenssicherung im Pflegefall

PLC-GS 04/08/2014 Pflegeversicherung

aelteres Paar das sich mit Pflege beschaeftigt

Wir werden in Deutschland zunehmend älter und die durchschnittliche Lebenserwartung ist allein von 2002 bis 2012 von 74,8 auf 78,8 Jahre angestiegen.

Mit zunehmenden Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass man selbst - oder ein Familienmitglied (Eltern, Großeltern) auf Pflege angewiesen sein wird.

Die gesetzliche Versorgung stellt hier lediglich eine "Teilkasko-Versicherung" zur Befriedigung der tatsächlich anfallenden Pflegekosten in Aussicht.
Die Pflegekosten in einer stationären Einrichtung betragen bundesweit durchschnittlich über 3000 Euro im Monat.
Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung zahlt hierzu maximal einen Zuschuss von 1550 Euro monatlich bei Pflegestufe III.

Hierbei verbleibt der Großteil der Kosten beim zu Pflegenden, oder im Zweifel bei dessen Kindern.

Bei ambulanter Pflege schaut es häufig finanziell nicht besser aus.
Die Kosten für einen ambulanten Pflegedienst übersteigen im Regelfall bei Weitem die maximalen Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Zudem kommt der oft unterschlagene Bereich "Demenz" , mit mittlerweile über 1,4 Millionen Erkrankten, hinzu.
Gesetzlich wird es vor der Pflege eingestuft und somit erhielt es die Pflegestufe 0.
Auch hier steigt das Risiko, dass man im höheren Alter aufgrund der Lebenserwartung an Demenz erkrankt.
Die Unterstützung der Familie durch die gesetzliche Pflegeversicherung beträgt hierbei lediglich 225 Euro im Monat. Und falls ein Familienangehöriger selbst die Pflege übernimmt nur 120 Euro als sogenanntes Pflegegeld.

Daher sollte man unbedingt eine private Vorsorge treffen für seine Eltern und Nachkommen.
Den Pflege-Bahr und die von Banken oft angepriesenen Pflegetageld-Tarife sollte man bei der Auswahl erheblich in Frage stellen.

Anbei ein Video in Kooperation mit der IDEAL, das die wesentlichen Punkte zu diesem Thema hervorhebt.


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